Digitalisierung
Warum digitalisieren?
Der technologische Wandel speziell im Bereich Film & Foto schreitet in den letzten Jahren sehr schnell voran. Mit der “Digitalkamera” bzw. der “Digitalvideokamera” hat die digitale Fotografie nun seit einigen Jahren neben den Profis und ambitionierten Amateuren auch den Amateurfotografen erreicht. Analoge Technologie stirbt aus und wird durch leistungsfähige digitale Geräte ersetzt, die bereits vielfältige und sehr interessante Möglichkeiten der Bildbearbeitung auch für den Amateurbereich bieten.
Elektromagnetische Datenträger, wie Videobänder oder Tonbänder unterliegen nicht nur dem Technologiewandel sondern haben darüber hinaus noch das Problem der Haltbarkeit der aufgezeichneten Daten. Der daraus resultierende zeitliche Druck zum Handeln um die so gespeicherten persönlichen Erinnerungen zu erhalten wird zunehmend größer, da diese Technologie inzwischen mehr als 30 Jahre alt ist. Das Verfügbarkeitsproblem von funktionierenden Videorecordern ist noch nicht im gleichen Maße gegeben, wie beim Schmalfilm, bewegt sich aber inzwischen sehr schnell in die gleiche Richtung. Bei Tonbändern und Bandmaschinen ist das Stadium schon weiter fortgeschritten. Gleiches gilt übrigens auch für Plattenspieler. Im Bereich Schmalfilm stehen praktisch keine funktionierenden Projektoren mehr zur Verfügung. Das Filmmaterial ist erstaunlich haltbar leidet aber auch an dem sogenannten Fading, also dem Verblassen der Farbe der Filme. Für die elektromagnetisch aufgezeichneten Tonspuren dieser Filme gilt das gleiche, wie für die Videobänder.
Aber hier stehen inzwischen diverse Angebote zur Verfügung, um dem Verbraucher einfache und bezahlbare Lösungen zur Rettung seiner Film- und Bild- Erinnerungen anzubieten. Natürlich können Sie auch selber Hand anlegen und mit Hilfe von Videorecorder, einem leistungsstarken PC und geeigneter Software Ihre Filme auf DVD zu brennen. Dies erfordert neben guten Kenntnissen im Umgang mit dem Computer einen enormen Zeitaufwand und leider ist das Ergebniss nicht zwangsläufig zufriedenstellend.
Warten Sie aber nicht zu lange mit dem Überspielen Ihrer alten “Schätzchen”, denn wenn die Videobänder schon sehr an Qualität verloren haben, macht es kaum noch Sinn, eine Kopie anzufertigen. Eine Kopie ist immer nur so gut wie das Original. Oder besser: mit Hilfe digitaler Korrekturen kann man heute schon eine ganze Menge an Qualitätsproblemen reparieren, aber eben nicht alles. Es wird mit zunehmend schlechterer Qualität zunehmend schwieriger eine vernünftige Kopie zu erstellen, die den modernen Qualitätsansprüchen gerecht wird und an der man dann auch Freude hat.
Banken, Archive, Bibliotheken etc., also Institutionen und Unternehmen, deren Daten über lange Zeiträume gesichert und erhalten bleiben müssen, nutzen professionelle Datensicherungsdienste, um ihre Daten in regelmäßigen Abständen zu sichern und umzukopieren.
Für den Normalverbraucher war das Thema bislang nicht relevant. Persönliche Erinnerungen lagen im Privatbereich meist als traditionelles Foto oder auch Dia vor, dass idealer weise im Fotoalbum oder Diamagazin archiviert wurde und dort Jahrzehnte lang mehr oder weniger sicher deponiert war.
Das ändert sich aber im digitalen Zeitalter. Zunächst besteht ein großer Bedarf das analog vorliegende Material für eine digitale Anwendung zugänglich zu machen. Viele Erinnerungen liegen nun einmal als analoges Bild, Dia oder Film vor. Sie lassen sich nicht so einfach in eine geeignete digitale Form transferrieren. Genau hier setzt F&G Digitalspezialist GmbH mit seiner Dienstleistung an und ist in der Lage individuelle Belange beim Transfer zu berücksichtigen. Sind die Erinnerungen digitalisiert und auf CD oder DVD als Datenfile aufgezeichnet oder liegen Videoaufzeichnungen auf Magnetbändern vor, dann muss man sie regelmäßig sichern und auf Datenträger umkopieren damit sie ein hohes Alter erreichen.
Aufgrund der hohen Verfügbarkeit und der geringen Kosten ist die CD oder immer öfter auch die DVD als Datenträger das Medium der Wahl, um die digitalisierten Daten aufzunehmen und zu archivieren. Dabei ist zu beachten, dass die (Über-)Lebensdauer dieser Datenträger, je nach Lagerung bei 10 – 20 Jahren liegen dürfte, also endlich ist. Sie liegen damit in einer ähnlichen Größenordnung wie Videobänder oder Audiokassetten. Die Alternativen, wie BlueRay Disk o.ä. glänzen zwar durch deutlich höhere Kapazitäten sind aber nur eingeschränkt verfügbar und werden aufgrund der sehr hohen Datendichte pro Fläche deutlich geringere Lebensdauern haben als CD oder DVD. Diese eingeschränkte Lebensdauer der Datenträger in der Größenordnung von 10 – 20 Jahren ist aus unserer Sicht aber keine ernsthafte Einschränkung. Der technologische Fortschritt, den wir in den letzten 30 Jahren erleben durften wird sich in der Zukunft nicht verlangsamen, sondern ehr noch an Geschwindigkeit zunehmen, so dass wir uns heute schon fragen müssen, wer in 20 Jahren die Bilder und Filme, die heute unsere wichtigsten Erinnerungen tragen, noch verarbeiten kann. Technisch gesprochen: welche Softwarealgorythmen sind dann noch in der Lage die Bilddateien und Videodateien, die wir heute auf die DVDs bringen als Film im Zusammenhang zu interpretieren? Wie lange bleibt die Technologie abwärtskompatibel?
Um überhaupt Technologieentwicklung zu ermöglichen muss es von Zeit zu Zeit Brüche in der Abwärtskompatibilität geben. Ansonsten ist Entwicklung in der uns bekannten Form nicht möglich, weil sie einfach an Ihre Grenzen stößt und irgendwann kontraproduktiv wird. Genau hier entstehen dann Brüche in der Kontinuität, die zulasten alter Formate gehen dafür aber neue Felder eröffnen. Für den Bereich der privaten Bilder und Filme heißt das schlicht und einfach: Datenarchivierung über große Zeiträume ist wahrscheinlich auch nicht die Lösung dieses Problems sondern ehr das umkopieren dieser Daten von alten auf jeweils dann neue Formate. Bleibt die Frage: wie häufig dies erforderlich sein wird? Die Antwort auf diese Frage ist reine Spekulation und hängt von der Geschwindigkeit des technologischen Fortschritts ab. Alternativ lassen sich auch Digitalbilder in sehr hoher Qualität auf traditionellem Fotopapier ausdrucken. Diese Bilder haben dann all die bekannten, guten Eigenschaften der traditionellen Fotos inklv. der Haltbarkeit, sie sind aber leider analog und damit der digitalen Nutzung entzogen. Vernachlässigen Sie aber das Umkopieren Ihrer Daten und behalten nur den Fotoausdruck, dann verlieren sie die Möglichkeit der elektronischen Weiterverarbeitung, da die elektronischen Daten irgendwann nicht mehr zu verarbeiten sein werden. Sie müssen also wieder digitalisieren.
Durch Digitalisierung lassen sich Bilder und Filme bzw. Fragmente aus Filmen in praktisch jeder Multimediaanwendung, die heute ein moderner PC, der DVD- Recorder oder der Fernseher bietet, nutzen. Die elektronische Diashow per DVD/CD über den DVD- Recorder in Verbindung mit dem Fernseher oder in einem digitalen Bilderrahmen ist also kein Problem. Das Versenden von Bildern per E- Mail, das Ausdrucken am heimischen Drucker oder das Einbinden der alten digitalisierten Bilder in Fotobücher, Fotokalender, Fotogrußkarten oder Fotogeschenken ist ebenfalls möglich. Digitalisierte Bilder lassen sich uneingeschränkt digital nutzen und … man kann sie sogar als digitales Bild in der guten alten und bewährten Silbersalztechnologie als traditionelles Foto über einen Händler oder über das Internet ausdrucken lassen. Kurzum, man hat mit dem digitalisierten Bild alle Möglichkeiten, die die Multimediatechnologie bietet.
Das Motto ist also:
Alte Filme und Bilder mit digitaler Technologie neu genießen!
... na dann, viel Spaß.



